Ein Bartglätter ist vor allem dann interessant, wenn dein Bart lang genug ist, dass einzelne Haare sichtbar abstehen, sich wellen oder in unterschiedliche Richtungen wachsen. Bei sehr kurzen Bärten bringt er dagegen oft wenig.
Bei wenigen Millimetern meist unnötig
Ein klassischer Drei-Tage-Bart lässt sich durch einen Bartglätter kaum sinnvoll beeinflussen. Die Haare sind schlicht zu kurz, um sie mit einer beheizten Bürste kontrolliert zu erfassen.
Ab etwa zwei bis drei Zentimetern wird es interessant
Sobald dein Bart einige Zentimeter Länge erreicht, können erste Wellen und abstehende Bereiche sichtbar werden. Hier kann ein kleiner Bartglätter bereits helfen, besonders an Kinn und Seiten.
Kurzer Bart braucht ein passendes Gerät
Bei kürzeren Bärten solltest du auf relativ kurze Zinken und einen guten Abstand zur beheizten Fläche achten. Ein sehr großer Glätter, der für lange Vollbärte gedacht ist, lässt sich nah am Gesicht oft schlechter kontrollieren.
Nicht gegen die Haut drücken
Gerade bei kurzem Bart besteht die Versuchung, den Glätter stärker anzudrücken. Das solltest du vermeiden. Das Ziel ist, die Haare zu führen – nicht die Heizfläche möglichst nah an die Haut zu bringen.
Alternative: Bürste und Föhn
Bei einem Bart knapp unter zwei Zentimetern reicht häufig eine Bartbürste in Verbindung mit warmer Föhnluft. Das ist weniger aggressiv und oft ausreichend, um die Wuchsrichtung zu ordnen.
Ein Bartglätter lohnt sich bei kurzem Bart also vor allem dann, wenn bereits genug Haarlänge vorhanden ist, um die Strähnen tatsächlich zu erfassen.
Passend dazu: Erfahre auch, wie sich Bartglätter und Glättbürste unterscheiden.
