Ratgeber

Bart glätten, damit er länger glatt bleibt: 5 praktische Tipps

Mann bei der Bartpflege vor dem Badezimmerspiegel

Du hast deinen Bart geglättet, doch schon nach kurzer Zeit stehen einzelne Haare wieder ab? Besonders bei feuchtem Wetter kann die sorgfältig gestylte Form schnell verloren gehen. Das liegt nicht unbedingt am Bartglätter. Entscheidend ist, wie trocken der Bart vor dem Styling ist, wie viel Hitze du verwendest und was du anschließend mit den Haaren machst.

Warum verliert ein geglätteter Bart seine Form?

Barthaare reagieren auf Feuchtigkeit. Beim Glätten werden vorübergehend Bindungen im Haar beeinflusst, die seine Form mitbestimmen. Nimmt das Haar wieder Feuchtigkeit auf, kann es sich stärker in seine ursprüngliche Richtung bewegen. Ein Bartglätter verändert die natürliche Haarstruktur deshalb nicht dauerhaft.

1. Vor dem Glätten vollständig trocknen

Beginne niemals mit tropfnassem oder noch deutlich feuchtem Bart, wenn dein Gerät nicht ausdrücklich für diesen Einsatz vorgesehen ist. Tupfe den Bart nach dem Waschen vorsichtig trocken und lass ihn vollständig trocknen. Warum das wichtig ist, erklären wir im Ratgeber Bartglätter nach dem Duschen.

2. Nicht möglichst heiß, sondern kontrolliert stylen

Mehr Temperatur bedeutet nicht automatisch länger anhaltende Ergebnisse. Arbeite mit der niedrigsten Einstellung, die bei deinem Bart sichtbar funktioniert, und führe die Bürste ruhig in Wuchsrichtung. Bleibe nicht auf einer Stelle stehen und wiederhole dieselbe Strähne nicht unnötig oft. Orientierung bietet unser Artikel Welche Temperatur beim Bartglätten?.

3. Den Bart in die gewünschte Richtung führen

Kämme die Haare zunächst locker durch, damit sich keine Knoten in der Glättbürste verfangen. Bei längeren Barthaaren hilft es, abschnittsweise von den Wangen in Richtung Kinn zu arbeiten. Ein Kamm eignet sich zum gezielten Ordnen einzelner Partien, eine Bürste verteilt die Haare großflächiger. Mehr dazu: Bart richtig kämmen: Bürste oder Kamm?.

4. Nach dem Styling abkühlen lassen

Gib deinem Bart kurz Zeit, in der gewünschten Richtung abzukühlen, bevor du ihn wieder stark durchkämmst oder eine Mütze, einen Schal beziehungsweise einen engen Kragen darüberziehst. Du musst ihn dafür nicht starr festhalten. Es genügt, die Haare möglichst wenig durcheinanderzubringen.

5. Pflegeprodukte sparsam einsetzen

Ein wenig Bartbalsam oder ein geeignetes Stylingprodukt kann abstehende Haare bändigen. Zu viel Öl unmittelbar vor dem Einsatz eines heißen Geräts ist dagegen keine gute Idee: Beachte die Hinweise des Geräte- und Produktherstellers und nutze nur ausdrücklich hitzegeeignete Produkte vor dem Glätten. Wenn du einen Hitzeschutz verwenden möchtest, lies unseren Beitrag Hitzeschutz für den Bart.

Was tun bei Regen und hoher Luftfeuchtigkeit?

Bei feuchtem Wetter hält das Ergebnis oft kürzer. Das lässt sich nicht vollständig verhindern. Hilfreich sind ein gut getrockneter Bart vor dem Styling, möglichst wenig Berühren und ein kleines Nachstyling mit Kamm oder Bürste, wenn du angekommen bist. Einen heißen Bartglätter unterwegs ständig erneut einzusetzen, ist dagegen keine gute Dauerlösung.

Die häufigsten Fehler auf einen Blick

Fazit: Länger glatt ohne mehr Hitze

Ein länger ordentlich aussehender Bart entsteht vor allem durch eine passende Routine: vollständig trocknen, behutsam glätten, kurz abkühlen lassen und anschließend sparsam pflegen. Wie häufig du diese Routine überhaupt brauchst, hängt von deinem Bart ab. Dazu passt unser Ratgeber Wie oft sollte man den Bart glätten?.